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Unsere Mittel zur Verschmutzungsbekämpfung

Der Kampf gegen die Wasserverschmutzung, eine zentrale Herausforderung

Ob es sich um Binnen-, Küsten- oder Hafengewässer, Oberflächengewässer oder unterirdische Gewässer (Grundwasser), natürliche oder künstliche (Kanäle, Großschifffahrtsstraßen…) Gewässer handelt, der Kampf gegen die Wasserverschmutzung ist in Deutschland eine Problemstellung von besonderer Bedeutung.

Die für alle Lebewesen lebensnotwendigen und für die Wirtschaft unverzichtbaren Binnen-, Hafen- und Küstengewässer stellen einen echten Reichtum für das Land dar.

Wie in anderen Ländern auf der Welt, wird auch in Deutschland die biologische Vielfalt und die Qualität seiner Gewässer durch wiederkehrende, mehr oder weniger starke, unfallbedingte oder dauerhafte Verschmutzungen beeinträchtigt. Dies gilt insbesondere für Verschmutzungen durch Kohlenwasserstoffe wie Öl oder andere auf dem Wasser schwimmende Produkte, die aus sehr unterschiedlichen Quellen stammen können: undichte Brennstofftanks oder Kraftstofflager, Brände, Schiffshavarien, Verkehrsunfälle, Industrieunfälle, usw.

Manchmal handelt es sich um, mehrere Kilometer verschmutzte Flüsse, das Sterben von Wasserlebewesen, Verluste in Aquakulturen, stillgelegte Entnahmestellen für Trinkwasser, eine Beeinträchtigung der Sicherheit und Mobilität der Nutzer, oder Gebiete, die über lange Zeiträume durch Verbotsmaßnahmen gesperrt werden.

Die Berichte über die Überschwemmungen im Sommer 2021 in Deutschland und Belgien zeigen, dass diese immer häufiger auftretenden Phänomene sowohl in Privathaushalten als auch im Gewerbe- und Industriesektor zu Ölverschmutzungen und Versorgungsengpässen führen, die dramatische Folgen haben.

Lösungen nach dem Grad der Verschmutztung

Deutschland verfügt über fortschrittliche Interventionsmittel. Mobile Anlagen ermöglichen die Behandlung großer Mengen vor Ort, um eine relative Qualität das in die Umwelt zurückgeführten behandelten Wassers zu erzielen. Durch die Behandlung am Unfallort wird ein geringeres Abfallvolum, in eine Behandlungsanlage abtransportiert.

Bei Überschwemmungen, werden die Einheiten in der Nähe, auf einem Parkplatz außerhalb des Überschwemmungsgebiets, abgestellt und behandeln das durch Saugfahrzeuge abgeleitete Wasser, welches in IBCs oder Lagerbehältern gelagert wird, um eine ausgedehnte Verschmutzung zu bewältigen.

Egal welche Art der Verschmutzungsunfall ist, ein Interventionseinsatz erfordert einen vertrauten Umgang mit den Bekämpfungsmitteln. Jedoch kommen Verschmutzungen durch Kohlenwasserstoffe nicht so häufig vor wie die täglichen Hilfseinsätze für Personen.

Das Ablagern und Transportieren, von Sperrdämmen, Verankerungen, Pumpen, Skimmern oder Abschäumern, Abscheidern, Stromerzeugungsaggregaten und anderen Ausrüstungen, an den Einsatzort, ist eine anspruchsvolle logistische Aufgabe.

Die Auswahl der richtigen Ausrüstung, entsprechend den Umständen, der Art der Verschmutzung, der Umgebung, den örtlichen Gegebenheiten und dem Wetter sowie deren Positionierung und Herstellung der richtigen Anschlüsse, gestaltet sich für viele nicht einfach.

Anschließend folgt das Eindämmen, Abscheiden, Abpumpen, Abschöpfen, Abklären, Behandeln... Ja, aber wie?

Bei gewöhnlichen Verschmutzungen pumpen Saugwägen mit Skimmern verschmutztes Wasser ab und leiten es in ein Abwasserreinigungsanlage.

Eine Modernisierung der Verschmutzungsbekämpfung

Vom Leck im Haushalts-Heizöltank bis hin zu schweren Unfällen

AMA hat ein mobiles System entwickelt, bei dem alles einsatzbereit ist, ganz gleich ob es sich um eine Verschmutzung von kleinem oder großem Ausmaß handelt.

Die AMA-Einheiten sind eine Synthese dessen, was für uns in den letzten 20 Jahren bei Verschmutzungseinsätzen in so unterschiedlichen Gewässern wie Meereseingängen, Teichen, Flüssen, Bächen, Häfen und sogar in alluvialen Grundwasservorkommen unmittelbare Erfordernisse waren.

Mit einem Ladegewicht von bis zu 10 Tonnen verfügt die Einheit über alle Ausrüstungen, die für ein sofortiges Eingreifen bei einem Unfall mit Ölverschmutzung oder anderen auf dem Wasser schwimmenden Produkten am besten geeignet sind:

  • Eine doppelte Behandlungseinrichtung,

  • Vernetzte Kontroll- und Warnmittel

  • Skimmer und Transfermittel

  • Sperrvorrichtungen, Verankerungen

  • Ein System zur Sauerstoffanreicherung des geschädigten Gewässers

  • Energieautonomie und ein System zum Anschluss an das öffentliche Netz

  • Sicherheitsausrüstungen, usw.

Diese mit einem geländegängigen Trägerfahrzeug transportierbare und kranbare Einheit kann in unmittelbarer Nähe zum betroffenen Bereich in Position gebracht werden, selbst in schwer zugänglichen Gebieten, ohne dass Tiefbauarbeiten erforderlich sind. Sie ist innerhalb einer Stunde nach ihrem Eintreffen einsatzbereit.

Unsere Innovationen

Unsere Innovationen konzentrieren sich auf :

  • die Kompaktheit der Behandlungsanlage (mit einem Fahrzeug transportierbar für ein Einsatz am Unfallort), ohne Verarbeitungsqualität zu verlieren: 5mg/L Wasser Gesamtkohlenwasserstoffe für einen Durchsatz von 20T/h, selbst wenn der zu behandelnde Strom stark verschmutzt ist ( bis zu 30% und sehr bald 50%);

  • und die extreme Reduzierung des in eine Behandlungsanlage abtransportierenden Abfallvolumens;

  • eine Integration in eine praktische, ergonomische Notfall-Interventionseinheit, die über eine umfassende Ausrüstungspalette verfügt, um sofort die Beseitigung der Verschmutzung einzuleiten.

Schonung der Umwelt

Diese Lösung ist umweltfreundlich:

  • Aufgrund einer niedrigen CO2-Bilanz und einer Minimierung des Kraftstoffverbrauchs, indem das Transport der Abfallverbringungen zu einem Abfallbehandlungszentrum begrenzt wird,

  • Durch eine extreme Reduzierung des Abfallvolumens (Schadstoffabführung, Absorptionsmittel...),

  • Durch die Bewahrung des natürlichen Zustands des Einsatzortes,

  • Durch die Kostenkontrolle unseres Interventionseinsatzes, welche es ermöglicht, die Behandlung so lange fortzusetzen, bis die Restverschmutzung in kurzer Zeit biologisch abgebaut werden kann.

Der vollständige biologische Abbau wird durch ein Verteilen von Torf an schwer zugänglichen Stellen (wie Röhricht) oder durch Bodenverbesserungen an den Ufern gefördert. Diese natürlichen Absorptionsmittel beschleunigen den natürlichen aeroben Abbau der Restverschmutzung (erhöhte natürliche Dämpfung).

Dieses Projekt wird von der frz. Agentur für Umwelt und Kontrolle des Energieverbrauchs (ADEME) im Rahmen von France Relance, bpifrance, der Region Pays-de-la-Loire, dem Stiftungsfonds PhiNOE und der Initiative Anjou unterstützt.